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Abstracts und Inhaltsverzeichnisse

Abstracts

Dietz, Gunther 1995:
Titel wissenschaftlicher Texte. Tübingen: Narr (Forum für Fachsprachen-Forschung 26).

Angesichts ihrer immensen Bedeutung als Schaltstelle zwischen Fachtext und wissenschaftlichem Leser ist es erstaunlich, dass Titeln wissenschaftlicher Texte bisher in der Wissenschaftssprachforschung kaum Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die vorliegende Arbeit hat sich daher zum Ziel gesetzt, Fachtitel in ihren sprachlichen Formen zu beschreiben und in ihren Funktionen für die wissenschaftliche Kommunikation zu analysieren. Im Zentrum stehen Titel der beiden wichtigsten wissenschaftlichen Publikationsformen - Aufsatz und Veröffentlichung in Buchform. Titel werden dabei als Text-“Stellvertreter”, getrennt von ihren Texten betrachtet.
In einer sprachstatistischen Analyse syntaktischer Strukturen werden fach- und publikationsspezifische Kondensationstendenzen an einem synchronen deutschsprachigen Titelkorpus aus natur-, sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern ermittelt.
Eine qualitative Analyse von Titeln in Werkverzeichnissen ermittelt fachspezifische und fachübergreifende Titelgebungsverfahren auf der syntaktischen (Koordinationen, Titelgliederungstypen), semantischen (z.B. Textsorten- und Methodenangaben) und pragmatischen Ebene (z.B. Titelprädikationen, Titelfragen, Verfahren der Leserwerbung). Aufgrund des Abdeckungszeitraums der Verzeichnisse von vier Jahrzehnten geraten dabei auch diachronische Entwicklungen - etwa der Titellänge - in den Blickpunkt.
Eine Literaturstudie ist der Relevanz von Titeln für die computergestützte Erfassung und Suche wissenschaftlicher Literatur in keyword-Registern und Online-Datenbanken gewidmet. Die dabei zutage tretenden Divergenzen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften werden an strukturelle Faktoren wie wissenschaftspolitischer Stellenwert, quantitative Forschungsbedingungen und Selbstverständnis der einzelnen Wissenschaftsbereiche geknüpft.

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Dietz, Gunther 2003:
Aspekte der Fachtextproduktion. Ein Leitfaden für Studierende. 3., überarb. und erw. Aufl. Debrecen: Kossuth Egyetemi Kiadó (Studienmaterialien 7).

Der vorliegende Leitfaden soll Studierenden des Faches Germanistik helfen, ihre akademischen Arbeiten in angemessener Form einzureichen. [.]
Mit der Textsortenbezeichnung Leitfaden wird bewusst eine andere vermieden, die vielleicht in diesem Zusammenhang eher zu erwarten wäre, nämlich Stilblatt (engl. stylesheet). Ein Stilblatt ist eine wenige Seiten umfassende kompakte Zusammenstellung von Regeln und Formatierungsanweisungen zur formalen Gestaltung von Fachtexten. Stilblätter werden beispielsweise von Fachverlagen an ihre Autoren ausgegeben, um ein einheitliches Layout zu gewährleisten. Ich halte es für wenig sinnvoll, Anfänger auf dem Gebiet des wissenschaftlichen Schreibens mit einer solch dürren formalen Regelansammlung zu konfrontieren, ohne dass die Studierenden verstehen, wozu die jeweiligen Vorgaben dienen. Aus diesem Grund bietet der vorliegende Leitfaden zusätzlich zu Regeln und Anweisungen eine etwas ausführlichere Beschreibung der Phänomene und liefert zudem Erklärungskontext zu einzelnen Regeln mit. [.]
Der Leitfaden ist so aufgebaut, dass zunächst einmal die wesentlichen Bestandteile einer akademischen Arbeit in ihrer Abfolge und textuellen Funktion charakterisiert werden (Abschn. 2). Die beiden darauf folgenden Kapitel sind der typographischen Gestaltung gewidmet: Abschn. 3 den technischen Fragen der Textgestaltung wie Seitenränder, Schrifttypen, Zeilenabstand etc. und Abschn. 4 den Funktionen und Formen der typographischen Hervorhebung von Textelementen. In den Abschnitten 5 bis 8 geht es sodann um einen Problemkreis, der erfahrungsgemäß vielen Studierenden Schwierigkeiten bereitet: das Zitieren von Fachliteratur. Im abschließenden Kapitel (Abschn. 9) wird zum einen die Kommunikationssituation, in der akademische Arbeiten entstehen, skizziert und auf damit verbundene Probleme hingewiesen. Zum anderen soll ein wenig der Horizont geöffnet werden für Fragestellungen, die für die Fachtextproduktion essentiell sind, die aber im Leitfaden höchstens angerissen werden konnten. Der Anhang (Abschn. 10) bietet eine kommentierte Zusammenstellung der wichtigsten Abkürzungen, die in akademischen Texten verwendet werden können bzw. sollten. Zudem enthält er einige Übersichten und Musterseiten.
In den Text integriert sind weiterhin diverse “Tips zur Arbeit mit Textverarbeitungs-Programmen”, in denen programmunabhängig auf Möglichkeiten und Probleme bei der Arbeit mit dem Personal Computer (PC) hingewiesen wird.

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Dietz, Gunther & Tronka, Krisztián 2004:
SprechProbe. Aussprachetraining für ungarische DaF-Lerner. Arbeitsbuch. 3. Aufl. Debrecen: Kossuth Kiadó.
SprechProbe ist als eigenständiges Kursbuch innerhalb eines Aussprachekurses für fortgeschrittene Deutschlerner mit ungarischer Muttersprache konzipiert, kann aber auch als Übungsbuch für die punktuelle Behandlung von Ausspracheproblemen im allgemeinen DaF-Unterricht eingesetzt werden. SprechProbe berücksichtigt eine Reihe von Prinzipien, die wir den Lesern nicht vorenthalten wollen:
  • Das Lehrwerk präsentiert die einzelnen Lerngegenstände in einer didaktischen Sequenzierung, bei der nacheinander unterschiedliche Wissensaspekte vermittelt werden: Der Bewusstmachung, dass ein Unterschied (know-that) zwischen bestimmten Lauten / prosodischen Stukturen und worin er besteht (know-what), folgen Ableitungstechniken, mit deren Hilfe die zu erwerbende zielsprachliche Struktur produziert werden kann (know-how). Die letzte Phase vermittelt die Kenntnis der Positionen bzw. Umgebungen, in denen die Struktur gesprochen wird (know-where).
  • Das Lehrwerk ist kontrastiv ausgerichtet. Das heißt einmal, dass es die häufigsten Ausspracheprobleme ungarischer Deutschlerner berücksichtigt. Kontrastivität durchzieht aber auch die Bewusstmachungs- und Ausspracheübungen in vielen Kapiteln. Die Lerner werden also so weit als möglich in ihrer Muttersprache “abgeholt" und zur deutschen (Aus-)Sprache hingeführt.
  • Die Behandlung der Themen geschieht überwiegend induktiv, d.h. die Lerner sollen Ausspracheregeln und -probleme selbst entdecken.
  • Die Vermittlung phonetischen Wissens erfolgt integrativ, d.h. die Lerngegenstände werden systematisch mit den Bereichen Grammatik, Rechtschreibung, Wortschatzerwerb und Landeskunde verknüpft.
  • Die suprasegmentalen Lerngegenstände (Akzent und Intonation) werden ausführlich behandelt.

SprechProbe enthält zum einen einführende Kapitel, in denen grundlegende Begriffe und Zusammenhänge vermittelt werden, und zum anderen Übungs-Kapitel, die jeweils einem bestimmten Ausspracheproblem gewidmet sind.

  • Die einführenden Kapitel sind als induktive Einführungen in die relevanten Phänomene des Lautbereichs zu verstehen. Kap. 1 enthält eine allgemeine Einführung in die Bedeutung von Aussprache und Aussprachetraining beim Fremdsprachenlernen. In Kap. 2 werden die Lerner ausgehend von einem Redeausschnitt schrittweise zur Lautebene geführt und dabei mit wichtigen Begriffen bzw. Phänomenen wie Morphem, Sprachlaut und Suprasegmentalia vertraut gemacht. Kap. 3 ist dem für viele Ausspracheregeln zentralen Phänomen der Silbe gewidmet. Die Kap. 7 und 11 schließlich stellen eine Einführung in das Vokal- bzw. Konsonantensystem des Deutschen dar.
  • Die Übungs-Kapitel sind jeweils dreifach gegliedert: In einem Phonetik pur-Teil wird das jeweilige Lernproblem bewusst gemacht; es werden zudem die wichtigsten Ausspracheregeln erarbeitet und eingeübt. In einem Phonetik plus-Teil werden zum einen phonetische Besonderheiten des jeweiligen Themas behandelt und zum anderen findet hier die Verknüpfung mit Grammatik, Wortbildung etc. statt. Der dritte Teil (Phonetik-Spaß) schließlich enthält lustigere und kreativere Aufgaben. Es ist möglich, die Übungs-Kapitel durchzuarbeiten, ohne die einführenden Kapitel zu lesen. Um jedoch das jeweilige Lernproblem in seinem Gesamtzusammenhang bzw. die zugrundeliegenden Ausspracheregeln zu verstehen, ist es ratsam, auch die einführenden Kapitel zu lesen bzw. zu erarbeiten.
  • Der Anhang enthält zum einen eine Übersicht über die Symbole der phonetischen Umschrift des so genannten IPA-Alphabets mit Beispielswörtern, und zwar für das Deutsche und für das Ungarische. Zum anderen bietet der Lösungsschlüssel die Möglichkeit, die eigenen Lösungen zu überprüfen.

SprechProbe zeichnet sich sowohl in den einführenden Kapiteln als auch in den Übungskapiteln durch eine Vielzahl und Vielfalt von Aufgaben und Übungen aus. Es finden sich unterschiedliche Typen von Hörübungen - insbesondere in den Bewusstmachungsphasen -, kognitivierende Aufgaben zur Regelentdeckung - etwa die Ergänzung von Regelformulierungen als Lückentext -, sowie zahlreiche imitatorische und kreative Übungen. Das Material reicht dabei - je nach didaktischem Ziel - von Einzelwörtern über Sätze und Minidialoge bis hin zu authentischen Texten bzw. zu Gesprächssituationen (Rollenspielen). Zu den allermeisten Aufgaben und Übungen können die Lerner ihre Lösungen mit dem Lösungschlüssel im Anhang B. vergleichen.
Das Lehrwerk umfasst neben diesem Arbeitsbuch

  • eine Lehrerhandreichung, die in die Grundzüge der Ausspracheschulung im Allgemeinen und in die Arbeit mit dem Lehrwerk im Besonderen einführt sowie die Texte der im Arbeitsbuch nicht enthaltenen (nur auditiv präsentierten) Aufgaben und Beispiele enthält,
  • eine Audio-CD bzw. -Cassette, auf der die mit dem Ohr-Symbol versehenen Übungen und Beispiele enthalten sind.

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Inhaltsverzeichnisse

Dietz, Gunther 1995:
Titel wissenschaftlicher Texte. Tübingen: Narr (Forum für Fachsprachen-Forschung 26).

Vorwort
1. Einleitung
2. Einordnung in die Forschung
3. Tendenzen der Informationsverteilung in Fachtiteln - eine quantitative Analyse
3.1. Zielsetzung, Korpus und Methode
3.2. Titellänge
3.3. Syntaktische Kondensationstendenzen
3.4. Resümee
4. Titel in der Fachkommunikation - Fallstudien an Werkverzeichnissen
4.1. Zielsetzung, Korpus und Methode
4.2. Diachronische Veränderung der Titellänge
4.3. Formen der Koordination in Titeln
4.4. Zum Informationsgehalt von Fachtiteln
4.5. Formen der Prädikation in Titeln
4.6. Titel in Frageform
4.7. Zur Rhetorik von Fachtiteln
4.8. Titelgliederungstypen
4.9. Resümee
5. Die Relevanz von Titeln für die computergestützte Literatursuche
5.1. Fragestellung
5.2. Die Entwicklung der wissenschaftlichen Kommunikation
5.3. Titel in Computern
5.4. Resümee: Natur- und Geisteswissenschaften im Spiegel ihrer Titel
6. Rekapitulation und Ausblick auf eine zukünftige Fachtitelforschung
7. Anhang - Quellen und Daten zur quantitativen Titelanalyse
8. Literaturverzeichnis

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Dietz, Gunther 2003:
Aspekte der Fachtextproduktion. Ein Leitfaden für Studierende. 3., überarb. und erw. Aufl. Debrecen: Kossuth Egyetemi Kiadó (Studienmaterialien 7).

1. Einleitung
1.1. Was sind 'akademische Arbeiten'?
1.2. Aufbau des Leitfadens
2. Bestandteile und Aufbau von akademischen Arbeiten
2.1. Titelblatt und Titelformulierung
2.2. Inhaltsverzeichnis
2.3. Haupttext
2.4. Anhang
2.5. Literaturverzeichnis
3. Typographische Vorgaben
3.1. Typographische Maße des Seitenlayouts
3.2. Nummerierungen
3.3. Typographisches Basiswissen -- Leerzeichen oder nicht?
4. Hervorhebungen im Text - Funktionen und Formen
4.1. Hervorhebung einer Textstelle im Manuskript
4.2. Kennzeichnung von sprachlichen Belegen (metasprachliche Kennzeichnung)
4.3. Uneigentlicher Gebrauch
4.4. Kennzeichnung von Übersetzungen, Definitionen, Bedeutungsangaben
4.5. Kennzeichnung von Entlehnungen
4.6. Kennzeichnung von Titeln
4.7. Inhaltliche Kennzeichung bei Appositionen
5. Zitieren
5.1. Funktionen des Zitierens
5.2. Welche Quellen sind zitierfähig?
5.3. Wörtliche Zitate
5.4. Sinngemäße Zitate
5.5. Typische Fehler beim Zitieren -- ein Fallbeispiel
6. Belegen
6.1. "Geisteswissenschaftliches Schema" (System 'Zitat - Fußnote')
6.2. System 'Autor - Jahr' ("Harvard-System")
6.3. Vergleich der beiden Belegschemata
6.4. Bezugnahme auf Primärquellen
7. Bibliographische Angaben
7.1.Grundschemata der Titelaufnahme
7.2. Das Literaturverzeichnis akademischer Arbeiten
8. Fußnoten und Anmerkungen
8.1. Zitatbeleg
8.2. Ausführlichere Literaturverweise
8.3. Querverweise
8.4. Erläuterungen
8.5. Übersetzungen fremdsprachlicher Zitate
9. Schluss
10. Anhang
10.1. Wichtige Abkürzungen in Fachtexten
10.2. Musterseiten
11. Literatur

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Dietz, Gunther & Tronka, Krisztián 2004:
SprechProbe. Aussprachetraining für ungarische DaF-Lerner. Arbeitsbuch. 3. Aufl. Debrecen: Kossuth Kiadó.

0. Kurzporträt
1. Fremder Akzent, korrektive Phonetik und Ausspracheunterricht
1.1. Fremder Akzent, Phonetik und Aussprachenorm
1.2. Häufige Ursachen phonetischer Fehler
1.3. Korrektive Phonetik, Wesen und Zielsetzung des Ausspracheunterrichts
1.4. Sinn des Ausspracheunterrichts
2. Segmentierung und lautsprachliche Phänomene
2.1. Segmentierung des Redekontinuums
2.2. Lautsprachliche Phänomene
2.2.1. Die Sprachlaute
2.2.2. Suprasegmentale Erscheinungen
3. Die Silbe
4. Der Wortakzent
4.1. Wortakzent in einheimischen Wörtern
4.2. Wortakzent in Fremdwörtern
4.3. Wortakzent in Zusammensetzungen
5. Akzentuierung im Satz
6. Intonation
6.1. Fallende Endmelodie
6.2. Steigende Endmelodie
7. Die Vokale des Deutschen
7.1. Klassifizierung der deutschen Vokale nach den Hauptkriterien
7.1.1. Kriterium: Zungenhebung
7.1.2. Kriterium: Zungenlage
7.1.3. Kriterium: Lippenrundung
7.2. Vokaldauer
7.3. Klassifizierung der deutschen Vokale nach zusätzlichen Kriterien
7.3.1. Geschlossene vs. offene Vokale
7.3.2. Reduzierte Vokale
7.3.3. Diphthonge
7.3.4. Nasalierte Vokale
7.3.5. Unsilbische Vokale
8. Die Kurzvokale des Deutschen
9. Das Schwa
10. Das vokalische R
11. Die Konsonanten des Deutschen
11.1. Konsonantenklassen nach der Artikulationsstelle
11.2. Konsonantenklassen nach dem Artikulator
11.3. Konsonantenklassen nach dem Artikulationsmodus
11.4. Konsonantenklassen nach dem Stimmton
11.5. Klassifizierung der deutschen Konsonanten nach den ermittelten Kriterien
11.6. Komplexe Konsonanten: die Affrikaten
11.7. Konventionen zur Bestimmung der einzelnen Konsonanten
12. Die Auslautverhärtung
13. Progressive Stimmassimilation
14. Aspiration der Verschlusslaute
15. Die Buchstabenkombination -ng-
16. Ach- und Ich-Laut
17. Das konsonantische R
18. Anhang A: IPA-Zeichen
18.1. Die Laute des Deutschen und des Ungarischen in der IPA- Transkription
18.2. Die für das Deutsche und das Ungarische relevanten Sonderzeichen (diakritischen Zeichen) des IPA-Alphabets
19. Anhang B: Lösungen zu den Aufgaben
20. Quellenverzeichnis
20.1. Texte
20.2. Abbildungen

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